Heute liest …: Spanische und hispanoamerikanische Lyrik in Originalstimmen

Gedichte spanischer und hispanoamerikanischer AutorInnen zum Lesen und Hören  – das bietet die Reihe „Poesía en la Residencia“ der berühmten Kultur- und Begegnungsstätte Residencia de Estudiantes in Madrid. 1910 gegründet und in der Tradition der Institución de Libre Enseñanza aus dem 19. Jahrhundert stehend, wurde die Residencia bald ein Treffpunkt der in- und ausländischen Avantgarde und ein Ort des produktiven Austauschs für WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen. Zu den Bewohner zählten u.a. Federico García Lorca. und Salvador Dalí, dazu kamen unzählige Gäste wie Juan Ramón Jiménez, Pedro Salinas, Manuel de Falla und ausländische BesucherInnen, darunter Igor Stravinsky und Walter Gropius.

Damals wie heute stellen StipendiatInnen der Residencia und Gäste bei Abendveranstaltungen ihre Werke vor. Wie dies in den Originalstimmen von Blanca, Varela, Juan Gelman, Ida Vitale, Jaime Sabines, Octavio Paz, Fina García Marruz  und anderen klingt, können Sie in der Reihe „Poesía en la Residencia“, die jeweils aus einer CD mit der Autorenlesung und einem Textheft besteht und im IAI ab Nummer 1 von 1999 (Rafael Alberti) komplett vorhanden ist, nachhören.

 

 

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Brexit: Deal or no Deal … und was die Geschichte dazu sagt

Wir wissen zwar nicht, ob der Brexit letztlich überhaupt stattfinden wird, zu welchem Zeitpunkt und unter welchen Bedingungen. Wir wissen heute auch noch nicht, wie morgen die Abstimmung über den Brexit-Vertrag im britische Parlament ausgehen wird. Aber wenn Sie nachlesen wollen, wie sich die zwischenstaatlichen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und verschiedenen lateinamerikanischen Ländern gestaltet haben und warum Uruguay unter dem Titel „Dos nacionalidades – un mismo ideal“ die Briten feierte, finden Sie in unserem Online-Katalog umfangreiche Literatur.

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International Year of Indigenous Languages 2019

WEbseite IYIL

Das Ibero-Amerikanische Institut nimmt 2019 am Internationalen Jahr der Indigenen Sprachen teil, das von der UNESCO ausgerufen wurde. Unter diesem Titel werden weltweit Aktivitäten zu den indigenen Sprachen, ihrer Erforschung und Verbreitung gebündelt. Damit soll, so das Ziel der UNESCO, eine Verbindung zwischen Sprache, Entwicklung und Frieden geschaffen werden.

Das IAI wird in diesem Jahr seine Erwerbungen zu Materialien über indigene Sprachen, aber auch die Erwerbung von Primärtexte und Tonaufnahmen in den indigenen Sprachen Lateinamerikas nochmals verstärken. Außerdem werden rechtefreien Materialien digitalisiert und über die Digitalen Sammlungen zur Verfügung gestellt. Veranstaltungen wie z.B. wissenschaftliche Vorträge und Podiumsdiskussionen begleiten das Internationale Jahr der Indigenen Sprachen.

Im Rahmen des Internationalen Jahres der Indigenen Sprachen ruft die UNESCO bis zum 1. März 2019 zur Einreichung von wissenschaftlichen Beiträgen auf  (den gesamten Call for Research Papers und das elektronische Formular finden Sie hier) :

Languages are a core component of human rights and fundamental freedoms. They play a crucial role in the daily lives of people all over the world, allowing them to preserve their history, customs and traditions, memory, unique modes of thinking, meaning and expression, but also to construct their future. The extraordinary language diversity found in the world fundamentally contributes to intercultural dialogue and cultural diversity, as each language is deeply imbued with the culture of the people who speak them.

Despite their immense value, languages around the world continue to disappear at an alarming rate, and most of them are spoken by indigenous peoples. Reasons for the endangerment of languages vary across different communities and locations. Indigenous people – who speak the majority of the 7.000 existing languages – are experiencing challenges to be reconnected to migration, educational disadvantage, illiteracy, assimilation, enforced relocation and other discriminations.

Language policies throughout the world – despite considerable differences in the models and approaches adopted by the respective countries – have often tended to conceive language issues as purely cultural ones. These are usually dealt with by organizations and centers for cultural memory and harmonization, or language development institutes. There is a need to further appreciate the great role that languages play in building inclusive knowledge societies, in providing access to information and in stimulating innovation, having an impact on multiple domains, including education, social and cultural life, the economy, science, technology, and others. Languages therefore contribute to human development, and are essential to realizing sustainable development, good governance, peace and reconciliation.

Contribute to the promotion of indigenous languages through your research

The United Nations General Assembly declared 2019 the International Year of Indigenous Languages, setting its priority to encourage urgent action to preserve, revitalize and promote indigenous languages. This Action plan starts from the recognition that indigenous languages embody rich cultural identities, and that each person should have the ability to use their home language as a prerequisite for respect of human rights. It consequently requires considerable re-working of the sustainable development agenda and national plans in order to encourage further international attention on indigenous issues. This objective could not be achieved without the production of high quality research and the formulation of concrete directions by prominent academics, researchers and practitioners specialized in different fields. These are key to inform new strategies that will address indigenous issues both within the Sustainable Development Agenda and national plans.

UNESCO is calling for the joint action of researchers and practitioners in order to put its message across and have an impact on the way in which indigenous languages are conceived, and their value appreciated by multiple stakeholders – governments, broader civil society, academia, the private sector and other actors. Making available these publications to the wider public through Open Access under the Creative Commons or any other open licensing system is intended to facilitate the promotion of indigenous languages globally.

Preserving, revitalizing and promoting indigenous languages at the national, regional and international level is a broad and long-term objective that involves different key areas of intervention:

  1. Humanitarian affairs, peace-building and national development plans (e.g. during and post-conflict period, radicalization and other; assimilation, mapping and revitalization policies related to languages);
  2. Indigenous education and life-long learning;
  3. Indigenous knowledge in science and health (including interventions for epidemic or pandemic diseases; activism for climate change; water, bioethics and other);
  4. Gender equality (e.g. reproductive health education policies, role of indigenous women in intergenerational transmission);
  5. Social inclusion and urbanization, ethics and civic engagement (e.g. recognition of sign languages, youth engagement, open solutions and other issues);
  6. Cultural heritage and diplomacy (concept of equality of languages, cultural identity imbued in languages);
  7. Technology, digital activism, and artificial intelligence(e.g. language technology);

Den gesamten Call for Research Papers lesen

 

 

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Zwischen Urwald und Bibel: Kinderbücher über „missionary kids“

Mit den christlichen Missionaren in Lateinamerika, die den Eroberern folgten, beschäftigen sich die Linguistik und die Kulturanthropologie schon seit längerem. Unter dem Stichwort „Missionarslinguistik“ werden die frühen Grammatiken und Wörterbücher untersucht, in denen indigene Sprachen dokumentiert sind. Katechismen spiegeln sowohl die christlichen Glaubensinhalte wie auch die indigenen Praktiken und Rituale wider. Auch die heutigen vor allem protestantischen Missionen in Lateinamerika und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und Politik sind Untersuchungsgegenstände der Sozialwissenschaften.

Vor allem in den USA beschäftigt man sich außerdem mit den sogenannten „missionary kids“ oder meist kurz MK, den Kindern von evangelischen Missionaren. Daneben gibt es weitere Bezeichnungen für ähnliche Gruppen wie „third culture kids“ (TCK) und „military brat„, die sich jeweils auf gruppenspezifisches Verhalten und Subkulturen von Kindern und Jugendlichen beziehen, die aufgrund des Berufs ihrer Eltern in verschiedenen Ländern aufgewachsen sind.

Im englischsprachigen Raum gibt es eine Reihe von Büchern, die sich mit dem Leben von missionary kids beschäftigen und eine Mischung aus Unterhaltungsliteratur, Ratgeber und Sprach- bzw. Reiseführer für Kinder darstellen. Weit verbreitet ist z.B die dreiteilige Serie „Rani Adventure“ von Ron Snell, die vom Leben im Urwald Perus erzählt (Sie finden sie im Katalog des IAI).

Von Uruguay, seinen Gauchos, den Bräuchen des Landes und dem Schulalltag handelt „Adventures of an M.K. in Uruguay“ von Linda A. de Gonzales (erstmals 1986 veröffentlicht), dessen vierte Auflage jetzt in der Bibliothek des IAI vorhanden ist.

Ganz in der Tradition der Missionarslinguistik des 16. bis 18. Jahrhunderts werden auch hier Wortlisten aufgeführt und in einer eigenen Umschrift die Aussprache angegeben.

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Eine Bilderhandschrift, eine Affenprinzessin und ein Hirschkrieger

Lienzos sind mexikanische Bilderhandschriften aus präkolumbischer Zeit sowie dem ersten Jahrhundert der spanischen Conquista. Sie zeigen topographische Karten, verbunden mit historischen Ereignissen, Genealogien und Besitzverhältnissen und sind wichtige identitätsstiftende Gegenstände für die indigenen Gemeinschaften, die sie besitzen.

Besonders reich an lienzos ist die Mixteca-Region im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca. Von dort stammt auch der Lienzo de Otla, den Maarten Jansen und Victor Hugo Ruíz Ortiz in ihrem Buch „Lienzo de Otla. Memoria de un paisaje sagrado“ (2009) untersuchen und in seinen historischen wie regionalen Kontext stellen.

Das Buch ist zusammen mit zwei DVDs erschienen, die in Zeichentrick-Filmen die Geschichte „ Epopeya de la princesa 6 mono y del gran guerrero 8 venado“ erzählen bzw. die Auswirkungen der spanische Eroberung auf die Region zeigen.

Und wenn Sie an den Feiertagen zuhause schon mal einen Einblick nehmen wollen: Das Buch ist auch im Open Access vorhanden und den Film über die Prinzessin 6 mono und den Krieger 8 venado können Sie hier sehen.

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Eine Kuriosität zur Weihnachtszeit: Des deutschen Weihnachtsmannes Reise nach Chile (1917)

[Text von Ricarda Musser]

Mitten im ersten Weltkrieg wurde das Kinderbuch „Des deutschen Weihnachtsmannes Reise nach Chile“ von Maximiliano Dalck F. im Selbstverlag in Chile produziert und von den deutschen Buchhandlungen in Santiago, Valparaíso und Concepción vertrieben. Die Titelseite vermerkt, dass ein Teil des Reinerlöses für die Witwen und Waisen der Zentralmächte bestimmt sei.

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Um auch den Kindern der deutschen EinwandererInnen in Chile Geschenke zu bringen, nimmt der Weihnachtsmann die lange und gefahrvolle Reise nach Lateinamerika auf sich. Zeitgemäß durchquert er den Ozean in einem U-Boot, in einer der Illustrationen auch unter Kriegsschiffen hindurch, und reist in Chile selbst mit einem Luftschiff weiter. Auch im Text des achtseitigen Buches finden sich Anklänge an den Ersten Weltkrieg, nämlich bei der Aufzählung der Geschenke, die die Kinder besonders erfreuen sollen:

In diesem Boot fuhr ich hierher

Vom Glück begleitet unterm Meer,

Wo reichlich Platz für alle Sachen

Die kleinen Kindern Freude machen.

Soldaten, Säbel und Gewehr…

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Interessant ist hinsichtlich der Illustrationen, dass der Weihnachtsmann einen dunklen Mantel trägt. Der uns heute geläufige rot gekleidete Weihnachtsmann nahm in seiner jetzigen Gestaltung erst ab 1931 für die Coca-Cola Company seinen Dienst auf.

Das Buch wurde kürzlich digitalisiert und steht unter den Digitalen Sammlungen des IAI zur Verfügung.

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Comics # 5: Fünf südamerikanische Länder, fünf Kindheitshelden

Für die Weihnachtszeit haben wir uns für unsere Comic-Reihe etwas Besonderes ausgedacht: In der Zeit der leuchtenden Kinderaugen hoffen wir, vielleicht auch Ihre Augen etwas zum Leuchten zu bringen – mit der Vorstellung einiger Kindheitshelden des lateinamerikanischen Comics.

1. Kolumbien – Copetín

Der bekannteste kolumbianische Comicheld ist Copetín, ein Straßenjunge aus Bogotá, der von Ernesto Franco auf Grundlage einer realen Person erschaffen wurde: „Una vez que tenía un restaurante en la calle 17, iba un muchachito ahí, iba a pedir plata y comida, y era por el estilo de Copetín, un niño gordito, monito, me inspiró para hacer la historieta.” Die Copetín-Comics behandeln das tägliche Leben des pummeligen, sommersprossigen und liebenswürdigen Jungen auf den Straßen des bogotanischen Stadtteils San Diegos. Mit oft schwarzem Humor spielt Copetín dabei auf verschiedene soziale Probleme in Kolumbien, etwa die soziale Ungleichheit oder die mangelnde öffentliche Sicherheit, an. Eine Besonderheit der Copetín-Comics sind auch die Details im Hintergrund der Bilder: Während die Hauptfiguren im Vordergrund sprechen, sieht man im Hintergrund z.B. Leute auf ein Taxi warten oder sich sogar von einem Hochhaus stürzen. Der erste Copetín-Comic erschien am 16. April 1962 in der Zeitung El Tiempo. Nach über 30 Jahren in El Tiempo erschien Copetín für weitere 4 Jahre in El Espectador und in Vea, bis er schließlich eingestellt wurde.

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2. Peru – El supercholo

In Peru etablierte sich der Comic als Massengenre ab den späten 1950er-Jahren. Eine der wichtigsten Figuren ist El Supercholo, ein Superheld nach dem nordamerikanischen Vorbild Superman. Adaptiert auf die peruanische Welt, ist El Supercholo ein peruanischer Hochlandbewohner mit entsprechender Kleidung wie Poncho und andiner Mütze und oft einem Lama als Begleitung. Die Abenteuer, die El Supercholo erlebt, berühren einerseits alltägliche Themen des peruanischen Lebens, erstrecken sich aber auch bis in den Bereich der Science Fiction, etwa wenn El Supercholo an einem interplanetarischen Fußballturnier teilnimmt. Die Supercholo-Comics erschienen von 1957 bis 1966 in der Sonntagsbeilage der traditionsreichen Tageszeitung El Comercio und erreichten so eine riesige Reichweite. In den 1980er-Jahren wurden die Geschichten um El Supercholo, wieder in El Comercio, fortgesetzt.dominical06SUPERCHOLO - HONIGMAN 7.jpg

3. Chile – Condorito

Erstmals 1949 veröffentlicht, wurde Condorito zunächst in Chile und später in ganz Lateinamerika populär. Die Hauptfigur Condorito ist ein Mischwesen aus dem Nationalvogel Chiles, dem Andenkondor, und einem Menschen. Condorito ist gesellig, trinkfreudig und etwas arbeitsscheu, auf der anderen Seite aber auch ehrlich und aufrichtig. Damit verkörpert er das Stereotyp des “einfachen” Chilenen vom Land und karikiert es auf positive Weise. Condorito lebt in der fiktiven Stadt Pelotillehue und hat dort mit den Tücken des alltäglichen Lebens zu kämpfen. Die Situationen, in die er gerät, enden meist unerwartet und lustig – allerdings oft auf seine Kosten, denn in der Regel ist es er, der die Niederlage kassiert. Das lautmalerische „Plop!“, mit dem am Ende jeder Geschichte eine Person in Ohnmacht fällt, ist bis heute neben der Hauptfigur selbst eines der wesensprägenden Merkmale der Zeitschrift. Die ersten Condorito-Comics erschienen in der Zeitschrift Okey, erst 1955 bekam Condorito seine eigene, gleichnamige Zeitschrift – die noch heute im zweiwöchigen Rhythmus erscheint.

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4. Argentinien – Patoruzú und Patoruzito

Federschmuck auf dem Kopf, gelber Poncho, rote Flip Flops, blaue Hose und immer zwei Bolas am Gürtel – das ist Patoruzú. Die Geschichten um den wohlhabenden, großherzigen und etwas naiven Tehuelche-Häuptling, der aus Patagonien stammt und nun in Buenos Aires lebt, haben mehrere Generationen von ArgentinierInnen fasziniert. In Erscheinung trat Patoruzú erstmals bereits 1928, allerdings zunächst noch als Nebenfigur im Comic Don Gil Contento. Aufgrund seiner großen Beliebtheit bekam er aber 1931 eine eigene Serie und 1936 sogar eine eigene Zeitschrift. Zu Beginn erschien diese noch monatlich, bald jedoch schon im wöchentlichen Rhythmus. Patoruzú verkörpert wie kein anderer nationale argentinische Ideale wie Edelmut, Güte, Großzügigkeit und Heimatverbundenheit. Ab 1945 bekam Patoruzú einen eigenen Ableger speziell für Kinder, Patoruzito. In der modernen Terminologie handelt es sich dabei um ein Prequel zu Patoruzú, denn es geht um die Kindheit der berühmten Vorlage. Patoruzito brachte es schließlich zu einem vergleichbar hohen Bekanntheitsgrad wie Patoruzú. 1977 wurden beide Zeitschriften nach jeweils über 1000 Heften eingestellt.

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5. Paraguay – Ivo, el piloto audaz

Ivo, el piloto audaz ist nicht nur einer der wichtigsten Comics Paraguays, er war 1964 sogar der erste. In den Geschichten bestreitet der furchtlose Flugzeugpilot Ivo lustige Abenteuer in der Luft und auf der Erde. Wo immer er mit seinem Flugzeug landet, sorgt er mit seinem Einfallsreichtum für Gerechtigkeit. Ivos Schöpfer, der Zeichner Tata (Aníbal Ferreira Menchaca), wurde durch seinen Beruf zur Geschichte inspiriert: “Resulta que yo trabajaba en una empresa de aviación, volaba en LAN y ahí conocí a todos los personajes de la historieta.” Ivo, el piloto audaz erschien in Farolito, der ersten Zeitschrift für Kinder in Paraguay. Zum nachhaltigen Erfolg des Comics hat auch der Umstand beigetragen, dass er unter dem repressiven Stroessner-Regime (1954-1989) einerseits eine Nische für Humor bot und andererseits für freiheitliche Werte und Gerechtigkeit stand.

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Im Ibero-Amerikanischen Institut finden Sie zu allen der vorgestellten Figuren entsprechende Bestände – sei es zu wissenschaftlichen oder zu nostalgischen Zwecken.  Wir wünschen Ihnen eine frohe Weihnachtszeit melden uns im neuen Jahr mit weiteren Beiträgen zum Thema Comics!

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