Von Prinzen, Büchern und Deutschen in Suriname

Pikin Prensi

Dieses Titelbild kennen Sie sicher. Wenn Sie das Buch aufschlagen, lesen Sie

Kapitri Wan

Wanleisi di mi ben sa abi wan siksi yari so, mi si wan prenki ini wan buku fu owru busi di ben tyari a nen fu „Tru Tori“.

Das ist Sranantongo, eine Kreolsprache aus Suriname. Sie entstand im 18. Jahrhundert in der niederländischen Kolonie in Guyana, mit Elementen aus west- und zentralafrikanischen Sprachen, Portugiesisch, Niederländisch und Englisch. Heute wird Sranantongo von einem Großteil der Bevölkerung in Suriname gesprochen, dient als lingua franca zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen und wird in politischen Reden als Symbol nationaler Identität verwendet. Es gibt ca. 600.000 SprecherInnen, bei ca. 100.000 von ihnen ist Sranantongo die Muttersprache.

Seit dem späten 19. Jahrhundert wird Sranantongo als Schriftsprache in der Literatur verwendet, inzwischen verfügt es über eine vereinheitlichte Orthographie und ein Wörterbuch.

In der Bibliothek des Ibero-Amerikanischen Instituts finden Sie Wörterbücher, Grammatiken und Sprachlehrbücher zum Sranantongo, aber auch belletristische Texte wie Erzählungen und Romane sowie Übersetzungen. Wenn Sie mehr über Sranantongo sowie über Bücher, Kultur und Geschichte Surinames lesen wollen, besuchen Sie das (niederländischsprachige) Blog „Buku – Bibliotheca Surinamica“  von Carl Haarnack. Der Autor hat außerdem auch zur Geschichte der Deutschen in Suriname  zwischen 1650 und 1900 geforscht.

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