Ein verborgenes Paradies: das Museo de Escritores in Madrid

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Ein kleines Ladenlokal in der Calle Galileo 52 in Madrid mit einem unscheinbaren Eingang. Ein Gong ertönt, wenn man eintritt … und schon steht man in einem Paradies für alle LiteraturliebhaberInnen: Hier sind unter einem Dach zu finden der Verlag Del Centro Editores, der aufwändige Faksimile-Ausgaben von Schriftsteller-Tagebüchern und literarischen Manuskripten publiziert, die Galería del Centro mit wechselnden Kunstausstellungen, die Librería del Centro, die sich auf lateinamerikanische AutorInnen spezialisiert hat, und das Museo del Escritor.   In den Glasvitrinen kann man Brillen von Max Aub und Mario Benedetti entdecken, daneben die Tabakpfeifen von Ramón Gómez del Serna und Juan Cortázar. In Regalen lagern Manuskripte von lateinamerikanischen und spanischen AutorInnen, dazu ihre privaten Bibliotheken mit Erstausgaben und annotierten Exemplaren. Die größten Bestände machen die Teilnachlässe und persönlichen Archive von Juan Carlos Onetti und Juan Cortázar aus.

Auf Anfrage bieten die Inhaber, die vor vielen Jahren aus Argentinien nach Madrid kamen, Führungen durch das Museum an, außerdem auch literarische Spaziergänge durch das umgebende Stadtviertel Chamberí und Druckworkshops auf alten Handtiegelpressen.

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