Von Erdbeben und schönen Fräulein: die Zeitschrift „Oriente Literario“

Titel_Oriente Literario

Literarische Zirkel, Verlagsgründungen und Kulturzeitschriften: Der Beginn des 20. Jahrhunderts war auf Cuba eine Zeit reger literarischer und kultureller Aktivitäten. Ab 1910 erschien die Zeitschrift „Oriente Literario“ mit dem Untertitel „Revista Semanal Ilustrada“. Ihr Herausgeber war der Schriftsteller Pascasio Díaz de Gallego. 1912 wurde die Zeitschrift mit „Arte y Bohemia“ zusammengeführt und erschien fortan unter dem Titel „Oriente y Bohemia“. (Eine ausführliche Darstellung dieser drei Zeitschriften findet sich in dem Artikel Oriente Literario, Arte y Bohemia y Oriente y Bohemia, tres revistas de un singular momento literario“ von Cira Romero in der Zeitschrift La Jiribilla, 2014)

Neben Beiträgen zur Literatur („El teatro en España“) berichtete die „Oriente Literario“ über Naturereignisse wie Erdbeben in Zentralamerika, über neue naturwissenschaftliche Entdeckungen und technische Erfindungen, beinhaltete aber auch Gesellschaftschroniken und Modestrecken.

Das IAI konnte im Rahmen des DFG-Projekts „Kulturzeitschriften“ zwei Hefte dieser in Bibliotheken kaum auffindbaren Zeitschrift antiquarisch erwerben. Sie sind nun in den Digitalen Sammlungen des IAI online verfügbar.

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